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    <dc:publisher>shatzy_shell</dc:publisher>
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    <title>herzwärts</title>
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    <title>So weit so gut</title>
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    <description>334 Tage und du wirst das Alter von einem Jahr nicht mehr erreichen, oder nur verwaist. Es wird weitergehen, woanders und anders. Neues Jahr, neues Blog.</description>
    <dc:creator>shatzy_shell</dc:creator>
    <dc:subject>Herzwärts</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 shatzy_shell</dc:rights>
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    <title>Leicht verspätet</title>
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    <description>... aber noch immer aktuell: Das Lied zum neuen Jahr: &lt;a href=&quot;http://www.last.fm/music/Nils+Koppruch/_/staub+und+gold&quot;&gt;http://www.last.fm/music/Nils+Koppruch/_/staub+und+gold&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>shatzy_shell</dc:creator>
    <dc:subject>Für die Ohren</dc:subject>
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    <dc:date>2009-01-11T20:04:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://herzwaerts.twoday.net/stories/5437251/">
    <title>Die Wahrheit</title>
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    <description>Ich erzähle die Wahrheit gerne so, dass sie wie eine Lüge klingt. Z.B. als er mich dann das erste Mal anrief, ca. 10 Monate zu spät, da hab ich nicht abgenommen. Ich könnte mich dafür jetzt entschuldigen: &quot;Es tut mir so leid, aber da konnte ich wirklich gerade nicht antworten, weil ich genau in dem Moment damit beschäftigt war in den Bus zu steigen, der mich in die Stadt bringen sollte, in der wir uns vor einem Jahr kennenlernten und von der du hoffst, dass ich sie wieder besuche um auch dich zu besuchen. Außerdem musste ich mich in diesem Moment, kurz bevor ich in den Bus einstieg, von meiner Oma verabschieden, die ich ja so selten sehe, vielleicht zwei Mal im Jahr und dann meist auch nicht lang, dieses Mal waren es bloß drei Stunden und in den letzten drei Minuten davon hast du gerade angerufen. Es tut mir so leid, aber da konnte ich nun wirklich nicht abnehmen.&quot; Gut zugegeben, da würde nicht alles stimmen, so direkt leid tut mir dieser Zusammenhang jetzt nicht, und daß ich in den folgenden Tagen mein Handy gerne mal liegengelassen habe, wenn wir weggegangen sind, um nicht erreichbar zu sein, das war auch kein Zufall. Die Wahrheit ist, dass ich niemanden gut behandeln werde, der mir gezeigt hat, wie genau man sich verhalten muss, wenn man jemanden links liegen lässt und dazu gehört z.B. nicht auf Anrufe antworten und nicht auf Skypenachrichten, kann ich jetzt auch.</description>
    <dc:creator>shatzy_shell</dc:creator>
    <dc:subject>Herzwärts</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 shatzy_shell</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-10T16:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://herzwaerts.twoday.net/stories/5431442/">
    <title>Alle Tage</title>
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    <description>Ich mag keine Bücher von Frauen, einfach so vom Erzählstil her, ich kann mich da entweder nicht reinfühlen oder finde sie trivial, alles in allem hab ich nach ein paar Reinfällen die Finger von gelassen. Und Bücher, die auch noch von Frauen vorgelesen werden, das geht ja gar nicht. Aber bei Eva Mattes, die Terezia Mora vorließt, da hab ich mich wohl vergriffen. Und dann beginnt es auch noch mit einer Scheidung - von einer Scheinehe. Da müsste ich eigentlich schleunigst wieder aus der Hand  Korrektur: aus dem Ohr legen. Aber da ist es schon zu spät, da geb ich es nicht mehr her. Evas Stimme klingt mir im Ohr nach und ich leihe mir ihre Betonung, wenn ich einfühlend klingen will. Terezias schräge Figuren begleiten mich und Leute auf der Straße erinnern mich an sie. Bald habe ich es fertiggehört, und ich bin jetzt schon traurig darüber, es soll doch für Alle Tage sein.</description>
    <dc:creator>shatzy_shell</dc:creator>
    <dc:subject>Buch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 shatzy_shell</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-07T20:47:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://herzwaerts.twoday.net/stories/5424140/">
    <title>Der stille Beobachter</title>
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    <description>Den stillen Beobachter hat mich jemand am Vorabend der Reise genannt, aber er kannte mich gar nicht und konnte nicht wissen, wir richtig er lag. Viele Dinge habe ich den reichlichen zwei Wochen beobachtet. &lt;br /&gt;
Wie sich das U-Bahnverhalten der Berliner von denen der Wiener unterscheidet, zum Beispiel. Den Deutschen wird ja immer so Hektik und Pünktlichkeit hinterhergesagt, aber in der Berliner U-Bahn sah das ganz anders aus. Da ist der Zug eingefahren, dann ist man vielleicht mal aufgestanden nachdem die Türen ne halbe Minute offen standen und hat sich noch umgesehen, irgendwann als der Zugführer dann mal Bitte einsteigen durchsagt hat man sich dann vielleicht auch mal in Bewegung Richtung Tür gesetzt. Nichts zu spüren von der Hektik an den Wiener Bahnen, wo sich die Leute schon beim Einfahren um die sich in ein paar Sekunden öffnenden Türen quetschen, die Insassen kaum raus lassen, obwohl das ja auch nicht zu vergleichen ist mit den Bussen, wo Omis unter dem Vorwand die könnten ja nicht so schnell immer die anderen Menschen von der Tür wegdrängen, egal ob die anderen aus dem Bus wirklich aussteigen wollen oder nicht. &lt;br /&gt;
Und beobachtet, wie sich wieder nichts verändert hat in der Kleinstadt, die Zeit ist stehen geblieben bekommt eine greifbare Bedeutung.&lt;br /&gt;
Und beobachtet, wie Live-Musik auf Menschen wirkt, die ihr nicht so inflationär oft mit ihr in Berührung kommen wie ich. Plötzlich drehen sich Menschen rum, die sonst behaarlich die Wand anstarren, plötzlich füllen sich bisher ganz beherrschte Augen mit Tränen und plötzlich entsteht eine Verbundenheit.&lt;br /&gt;
Und beobachtet, wie sich jemand verhält, der den Eindruck erwecken will, es gehe ihm gut. Und trotzdem schweiften seine Gedanken immer davon, vermutlich zu seinen neuen Problemen und seinem neuen Leben, an denen er seine alten Freunde nicht teilhaben lassen wollte. Aber traurig, dass die gesprochenen Worte eigentlich gar nichts mehr galten, nur Hüllen waren, die das Beisammensein rechtfertigten um den anderen in seinem Verhalten zu beobachten.&lt;br /&gt;
Und beobachtet, wie sich Menschen wieder verändern bei neuen Beziehungen, wie sie sich wieder um sich kümmern und Pläne schmieden, nur positiv also, nur schade, dass der Ansporn von außen kommen muss.&lt;br /&gt;
Und und und ... irgendwann mehr.</description>
    <dc:creator>shatzy_shell</dc:creator>
    <dc:subject>Unterwegs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 shatzy_shell</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-04T21:33:00Z</dc:date>
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    <title>Jetzt bleibt alles gleich</title>
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    <description>Keine zwei Silvester am selben Ort feiern war das ungeschriebene Gesetz der letzten Jahre. Nicht dass ich es bewußt verflogt hätte, doch im Nachhinein steht jeder Ort des Jahreswechsels schon irgendwie repräsentativ für mein Leben, die Menschen mit denen ich mich umgab usw. Und nun, dasselbe wie letztes Jahr, nun nicht genau dasselbe, aber ich erinnere mich noch gut an den Anfang dieses Jahres als ich das Gefühl hatte &quot;Jetzt ändert sich alles&quot;, mich total neu fühlte. Und jetzt die Ernüchterung: nichts hat sich geändert, die Gefühle sind weg, 2. Versuch mit dem Jahresanfang in derselben Stadt, nicht mit genau denselben Menschen, immerhin. Irgendetwas zieht mich in meine Geburtsstadt, wenn ich nur wüßte, was es ist. Vielleicht einfach die Sehnsucht eine Stadt kennenzulernen, die im Ausweis steht obwohl man nie in ihr gelebt hat.</description>
    <dc:creator>shatzy_shell</dc:creator>
    <dc:subject>Unterwegs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 shatzy_shell</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-13T13:41:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://herzwaerts.twoday.net/stories/5371883/">
    <title>Nicht so nett</title>
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    <description>Ich hab ja gedacht, ich bin drüber weg, ich hab natürlich draus gelernt, aber ich reg mich nicht mehr auf, was &lt;a href=&quot;http://herzwaerts.twoday.net/stories/5361527/&quot;&gt;letzte Woche&lt;/a&gt; passiert ist. Ich hab mich gut betrunken danach, ist alles wieder gut, es kann nur besser werden. Jetzt ist ja auch erstmal wieder Wochenende und diesmal sogar ein echtes und dazu noch lang. Und nicht so ein unechtes, wie das letzte, wo ich mich (offensichtlich nicht genug) nur für diesen Mist vorbereitet hatte. Und was Shatzy an so einem Wochenende, also diesen jetzt, natürlich am liebsten macht, ist sich in einer netten Bar einen netten Songwriter anzusehen. Manche sagen ja nett, wäre nicht grad eine nette Beschreibung, aber gut, es passt eigentlich ganz gut, auch die Leute mit denen sie da war, waren - nett. Also wie schon gesagt, jetzt nicht so der Knaller von Abend aber durchaus passabel, aber dass genau &lt;a href=&quot;http://herzwaerts.twoday.net/stories/5361527/&quot;&gt;diese&lt;/a&gt; Leute auf genau dieselbe Idee kommen müssen, Mensch, das war nun wirklich alles andere als nett und hat mich dann natürlich auch nicht grad entspannen lassen - verdammt.</description>
    <dc:creator>shatzy_shell</dc:creator>
    <dc:subject>Menschliches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 shatzy_shell</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-07T15:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://herzwaerts.twoday.net/stories/5361527/">
    <title>Im Siezalter angekommen</title>
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    <description>Und dann bist du plötzlich in einem Alter, in dem Siezen angesagt ist. Doch natürlich wehrst du dich, ist ja auch das Umfeld, duzen sich doch alle in der Arbeit usw. Gesietzt wird höchstens im Geschäft oder auf dem Amt. &lt;br /&gt;
Und dann bist du plötzlich in einer Situation, die du mit Siezen vielleicht hättest vermeiden können, bei der du automatisch zu duzen angefangen hast. Sie waren es anscheinend eh gewohnt und die meisten waren ja auch ein paar Jahre jünger als du, nicht viele, 3-4 Jahre vielleicht. Ein paar waren auch älter, aber jetzt mal ernsthaft, in der heutigen Zeit ist so was doch nicht mehr vom Alter abhängig. Und dann duzen sie zurück. Ist ja auch ihr gutes Recht eigentlich, aber dann bist du plötzlich nicht mehr die Respektperson, die du eigentlich sein solltest, sondern ihr Opfer. Du erkennst aber nicht deinen Fehler, machst alles nur noch schlimmer, indem du zugibst vor 3 Jahren noch eine von ihnen gewesen zu sein. Und dann ist es vorbei mit dir.&lt;br /&gt;
Das wird mir nicht noch einmal passieren, das nächste Mal, werde ich eine Respektbarriere zwischen Ihnen und mir aufbauen, dann werde ich nicht versuchen Ihnen entgegenzukommen, sondern aus der Ferne auf Sie herabblicken. Schade eigentlich, aber anscheinend die einzige Lösung, damit wir da alle gesund rauskommen.</description>
    <dc:creator>shatzy_shell</dc:creator>
    <dc:subject>Menschliches</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 shatzy_shell</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-02T17:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://herzwaerts.twoday.net/stories/5347776/">
    <title>There is a tunnel at the end of all these lights</title>
    <link>http://herzwaerts.twoday.net/stories/5347776/</link>
    <description>Jetzt spielt FM4 &lt;a href=&quot;http://fm4.orf.at/connected/225117/main&quot;&gt;diese ganzen Lieder&lt;/a&gt;, diese ganzen Lieder in dieser wunderbaren Akkustik-Version, von denen ich damals nicht genug bekommen konnte. Damals, als ich noch nicht wußte, wer ich war, damals, als ich mich über solche Liedzeilen definiert habe, weil ich nichts anderes kannte. Es fühlt sich verdammt seltsam an, wenn sie in ihrer ganzen Intensität jetzt so einfach wieder aus dem Radio kommen. Ich bin doch froh, dass ich die Ankündigung für die Radio-Session verpasst habe, ich glaube, ich hätte mich dort zurückentwickelt.</description>
    <dc:creator>shatzy_shell</dc:creator>
    <dc:subject>Für die Ohren</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 shatzy_shell</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-26T20:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://herzwaerts.twoday.net/stories/5337397/">
    <title>Neues Altes</title>
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    <description>Da liegt sie nun, die CD, deren Aufdruck eine Schallplatte nachahmt und auf deren Cover Mixtape steht. Mein erstes Mixtape seit, puhh - frag mich was leichteres - auf jeden Fall seid eine 2 bei meinem Alter vorne steht, also schon einige Jahre. CD-Mixtapes sind ja auch viel uncooler als die alten Tape-Mixtapes, wo die Länge wirklich noch genau vorher berechnet war und nix mit elegantem Ineinanderfließen der Lieder. Aber sie sind natürlich immernoch besser als ein paar lieblos per Mail versendete mp3s. Ich werd mich also mal davon überraschen lassen, leider hab ich keine Titelliste und kenne die meisten Sachen, weil falsche Generation, auch nicht, aber ich hol ja gerne nach.</description>
    <dc:creator>shatzy_shell</dc:creator>
    <dc:subject>Für die Ohren</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 shatzy_shell</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-21T20:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://herzwaerts.twoday.net/stories/5327828/">
    <title>Ich komme langsam an</title>
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    <description>So schlecht ist es hier nun wirklich nicht. Ich muss meine manische Phase hier mal festhalten um mich später wieder dran hochzuziehen. Ausgelöst ist sie von ein paar Wochen in denen vieles einfach funktioniert hat, Kurzurlaub, kleine Schritte in der Arbeit, regelmäßige Treffen mit kleinen Gruppen von Freunden, die mir endlich das Gefühl geben, zu wissen, wo ich hingehöre und wohin nicht. Dass ich mich nicht mehr am Rand fühle sondern auch mal dabei. Puh, klingt ganz so, als ist meine Stimmung mal wieder massiv fremdbeeinflußt. Oder ist es doch eher so, dass ich wußte, was ich will und mich damit durchsetzen konnte? Eigentlich egal, Hauptsache es ist nun so. Und es ist gut, wenn man eine Gruppe von passenden Menschen gefunden hat, das gibt einen auch die Kraft  bei anderen die Augenbrauen zu heben, zu schlucken und sich abzuwenden und sich nicht aus Mangel an Alternativen da anzubiedern. Das ist übrigens kein aus der Luft gegriffenes Beispiel, sondern ein zeitnahes Erlebnis des ersten Ernstes meines Lebens. Und Ernste haben es sicher schwer im Leben, man wird ja grad dazu verleitet sofort einen Witz darüber zu machen (Ich bin Shatzy und nie Ernst - Schenkelklopfer) und so hat zumindest dieser Ernst sich anscheinend extra eine Aura zugelegt, die nur die Idee locker zu sein und Blödsinn zu erzählen im Keim erstickt. Drei Sätze hat es gebraucht und ich hab mich geschämt, diesen Menschen auf meiner Feier zu haben, hoffentlich fällt er nicht auf. Und dabei war er doch nur Anhang von jemand, die mir sonst schon eher durch nette Gespräche aufgefallen war. Die sind jetzt wohl vorbei, denn auch blöde Anhänge werde ich nicht über mich ergehen lassen und schon gar nicht, wenn sie diesen ernsten Anhang auch noch so anhimmelnd anschaut, während er seine überheblichen, kurzen Sätze an mich richtet, als wären sie Almosen, um die ich gebettelt hätte, Abfahrt, erniedrigen kann mich auch allein, wenn ich Lust dazu habe - hab ich aber nicht. Ich steh dazu, nicht mehr am Rand sondern auch mal im Mittelpunkt zu stehen und wenn es meine Party ist, dann werde ich nicht zulassen, dass jemand besser gekleidet sein sollte und werde auf Nummer sicher gehen mit Stiefelchen und rotem Glitzerkleid. An das wird sich jeder noch am nächsten Tag erinnern, spätestens, wenn er sich wundert, wieso seine Klamotten vom Vorabend so einen roten Schimmer haben. Keine Angst, ich komme auch gleich wieder herunter, von meinem Höhenflug, denn am Ende des Samstag abends (oder am Anfang des Sonntag morgens für Null-Uhr-beginnt-ein-neuer-Tag-Fetischisten) hatte ich noch das Gefühl, dass diese Situation wohl das Bild wird, das mir von meinem Wiendasein in Erinnerung bleiben wird, wie ich da sitze um zwei Uhr morgens allein zwischen diesen sechs wirklich netten Menschen, da ist wirklich nichts zu sagen, aber müssen es denn unbedingt drei über dreißig jährige Pärchen sein? Nein, sie sind nicht so schlimm wie &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=BdWdHg6A-XI&quot;&gt;dreißigjährige Pärchen&lt;/a&gt;, aber zwei Uhr morgens verhalten sich alle Pärchen eben wie Pärchen, kann man ihnen ja auch nicht vorwerfen und es war eben dummerweise nichts dabei, was ich mit meinem Glitzeraufzug besonders beeindrucken wollte. Das ist das, was mir noch fehlt, auch dazu steh ich jetzt, das zu sagen.</description>
    <dc:creator>shatzy_shell</dc:creator>
    <dc:subject>Herzwärts</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 shatzy_shell</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-17T18:25:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://herzwaerts.twoday.net/stories/5317323/">
    <title>Weihnachtswunsch</title>
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    <description>Samthandschuhe. Für die Arbeit.</description>
    <dc:creator>shatzy_shell</dc:creator>
    <dc:subject>Workaday</dc:subject>
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    <dc:date>2008-11-12T13:33:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://herzwaerts.twoday.net/stories/5310015/">
    <title>Hätte mir das doch mal jemand früher gesagt</title>
    <link>http://herzwaerts.twoday.net/stories/5310015/</link>
    <description>Hätte mir doch mal jemand früher gesagt, dass man auch Akkordeon spielen kann wie Geoff Berner und nicht nur diesen Omamist mit dem ich als Kind gequält wurde, dann hätte ich es vielleicht nicht aufgegeben ...&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/in5WAku9VVU&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/in5WAku9VVU&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
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    <dc:subject>Für die Ohren</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 shatzy_shell</dc:rights>
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    <title>Lebe noch</title>
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    <description>Viel zu tun, viel zu leben, wenig zu sagen.</description>
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  <item rdf:about="http://herzwaerts.twoday.net/stories/5294688/">
    <title>Zweiter Versuch</title>
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    <description>Nach dem letzten eher minimal ausgefallenen &lt;a href=&quot;http://herzwaerts.twoday.net/20081005/&quot;&gt;Spieleabend&lt;/a&gt;, hab ich vorgesorgt, und mal lieber ein paar mehr Leute als notwendig eingeladen und, was passiert eine Stunde vor Beginn? Natürlich ruft jemand an und fragt ob er noch zwei Leute mitbringen kann! Na klar doch, das stört jetzt echt nimmer. Und gerade der hat sich dann auch noch beschwert, dass das so eng auf dem Boden sitzen jetzt doch so etwas unbequem wäre auf Dauer. Na dafür kann ich jetzt mal echt nix.</description>
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    <dc:subject>Wien</dc:subject>
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