Medicine For Melancholy
Viennale, die dritte und letzte für mich. Wieso, verdammt, musste ich meinen Kurzurlaub mitten in die Viennale legen, kann mir das mal bitte jemand verraten, ach ja, Herbstferien, stimmt, na ja Prag soll ja auch schön sein.
Zurück zum Film, von den dreien, die ich gesehen habe, das absolute Highlight und das obwohl ich ihn nur wegen dem Titel ausgewählt habe, aber der hat sein Versprechen wirklich gehalten. Auch wenn man „Medizin für“ irgendwas, Grippe, z.B. ja eigentlich oft im Sinne von „Medizin gegen“ verwendet und auch hier ist nicht klar, was gemeint ist. Denn erstmal ist er wirklich für Melancholie. Ich glaube, man kann noch so gut gelaunt in den Film reingehen, ich war schon von dem Vorspann so mitgenommen und mit den Gedanken voll und ganz dabei und bin auch nach den 90 min ganz nachdenklich herausgekommen. Aber andererseits ist er ja auch gegen Melancholie, denn man lernt Leute kennen, die weiter gehen und nicht gelähmt stehen bleiben. Die drei Hauptpersonen, Micah, Jo und San Francisco sind einem alle so verdammt sympathisch und sie sind alle auf einem Weg, von Micah und Jo sehen wir die 24 h, die sie zusammen verbringen und die sie unbestreitbar prägen werden und von der Stadt, ja, von der sehen wir einen Ausschnitt, so wie sie zur Zeit ist, zusammen mit ein paar Diskussionen über Gentrification. Aber am Ende, ist es doch eine Liebesgeschichte, oder doch eine Geschichte über Afroamerikaner oder doch eine Geschichte über Identität oder doch eine Geschichte über Stadtentwicklung? Alles, aber nicht überladen, sondern wunderbar langsam erzählt. Ich brauch den Film und den Soundtrack. Aber ganz langsam, erstmal bin ich froh, dass ich ihn gesehen hab und das obwohl ich fast vorher schon zu Hause eingeschlafen bin und nun, nun kann ich nicht schlafen sondern geb mich lieber noch ein bissel der Restmelancholie hin.
Zurück zum Film, von den dreien, die ich gesehen habe, das absolute Highlight und das obwohl ich ihn nur wegen dem Titel ausgewählt habe, aber der hat sein Versprechen wirklich gehalten. Auch wenn man „Medizin für“ irgendwas, Grippe, z.B. ja eigentlich oft im Sinne von „Medizin gegen“ verwendet und auch hier ist nicht klar, was gemeint ist. Denn erstmal ist er wirklich für Melancholie. Ich glaube, man kann noch so gut gelaunt in den Film reingehen, ich war schon von dem Vorspann so mitgenommen und mit den Gedanken voll und ganz dabei und bin auch nach den 90 min ganz nachdenklich herausgekommen. Aber andererseits ist er ja auch gegen Melancholie, denn man lernt Leute kennen, die weiter gehen und nicht gelähmt stehen bleiben. Die drei Hauptpersonen, Micah, Jo und San Francisco sind einem alle so verdammt sympathisch und sie sind alle auf einem Weg, von Micah und Jo sehen wir die 24 h, die sie zusammen verbringen und die sie unbestreitbar prägen werden und von der Stadt, ja, von der sehen wir einen Ausschnitt, so wie sie zur Zeit ist, zusammen mit ein paar Diskussionen über Gentrification. Aber am Ende, ist es doch eine Liebesgeschichte, oder doch eine Geschichte über Afroamerikaner oder doch eine Geschichte über Identität oder doch eine Geschichte über Stadtentwicklung? Alles, aber nicht überladen, sondern wunderbar langsam erzählt. Ich brauch den Film und den Soundtrack. Aber ganz langsam, erstmal bin ich froh, dass ich ihn gesehen hab und das obwohl ich fast vorher schon zu Hause eingeschlafen bin und nun, nun kann ich nicht schlafen sondern geb mich lieber noch ein bissel der Restmelancholie hin.
shatzy_shell - 23. Okt, 00:20






