Wider dem persönlichen Drama
Wenn man mal wirklich bemerkt, was einem so zur Zeit im Kopf rumschwirrt und dann mal vergleicht, was es so eine Woche später ist, dann merkt man, wie wenig Überschneidungen es gibt. Meistens denkt man so verdammt unwichtige Sachen. Und in einer Woche passiert ja auch so viel. Wenn man nur mal z. B. die letzte Woche nimmt: Ausflug in die Berge, gewandert, Vortrag gegeben, Kollegen auf dem Schlips getreten, neue Leute kennen gelernt, Muskelkater angewandert, Geburtstag gehabt, interessante Gespräche geführt, Gespräche gehört, die nicht für einen bestimmt waren, ... da kommt schon etwas zusammen. Und das ist jede Woche so, also natürlich nicht das mit dem Geburtstag, aber dann ist eben gerade etwas anderes, wenn es zeitnah ist, dann kommt es einem noch wichtig vor, auch was man diese Woche vorhat, beschäftigt einen natürlich. In jeder Woche passiert so verdammt viel, jeden Tag etwas neues, jeden Tag muss man seine Termine organisieren (okay, dieser Aufwand hält sich bei mir jetzt in Grenzen).
Und wenn man dann mal überlegt, was ist letztes Jahr passiert, dann fällt einem nichts ein, dann ist plötzlich alles gleich unwichtig. Das Gefühl kennt jeder. Aber eigentlich passiert doch so viel. Hier. Jetzt. Heute. Und gestern erst. Und morgen. Neinnein, zurück ins jetzt und heute. Nicht immer ablenken vom gestern oder gar vom morgen. Achja, wie komm ich dazu das gerade jetzt zu formulieren, das könnte mit dem Kurs vom Unisport in bewegungslosen Sitzen zu tun haben (auch genannt Zen-Meditation), da bleibt man plötzlich allein mit seinen Gedanken, und nach drei Sitzungen (im wahrsten Sinne des Wortes) fällt einem auf, dass die Gedanken, die man eigentlich nur vorbeiziehen lassen soll, jedes Mal ganz andere sind. Da kommen Dinge ins Bewusstsein, die nur an diesen Tagen wichtig waren und am Ende natürlich überhaupt kein Problem darstellten. Wieso verschwenden wir nur so viel Energie mit diesen endlosen endlosen Gedankenwindungen. Und dann schreiben wir sie auch noch auf.
Und wenn man dann mal überlegt, was ist letztes Jahr passiert, dann fällt einem nichts ein, dann ist plötzlich alles gleich unwichtig. Das Gefühl kennt jeder. Aber eigentlich passiert doch so viel. Hier. Jetzt. Heute. Und gestern erst. Und morgen. Neinnein, zurück ins jetzt und heute. Nicht immer ablenken vom gestern oder gar vom morgen. Achja, wie komm ich dazu das gerade jetzt zu formulieren, das könnte mit dem Kurs vom Unisport in bewegungslosen Sitzen zu tun haben (auch genannt Zen-Meditation), da bleibt man plötzlich allein mit seinen Gedanken, und nach drei Sitzungen (im wahrsten Sinne des Wortes) fällt einem auf, dass die Gedanken, die man eigentlich nur vorbeiziehen lassen soll, jedes Mal ganz andere sind. Da kommen Dinge ins Bewusstsein, die nur an diesen Tagen wichtig waren und am Ende natürlich überhaupt kein Problem darstellten. Wieso verschwenden wir nur so viel Energie mit diesen endlosen endlosen Gedankenwindungen. Und dann schreiben wir sie auch noch auf.
shatzy_shell - 15. Okt, 19:34






