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Wien

Sonntag, 2. November 2008

Zweiter Versuch

Nach dem letzten eher minimal ausgefallenen Spieleabend, hab ich vorgesorgt, und mal lieber ein paar mehr Leute als notwendig eingeladen und, was passiert eine Stunde vor Beginn? Natürlich ruft jemand an und fragt ob er noch zwei Leute mitbringen kann! Na klar doch, das stört jetzt echt nimmer. Und gerade der hat sich dann auch noch beschwert, dass das so eng auf dem Boden sitzen jetzt doch so etwas unbequem wäre auf Dauer. Na dafür kann ich jetzt mal echt nix.

Samstag, 18. Oktober 2008

Das gibt's doch nicht!

Da ist sie schon über ein dreiviertel Jahr in Wien, ok, ich glaub da waren 2-3 Monate Unterbrechung dazwischen aber trotzdem. Und da fragt sie mich, woher ich denn so über Veranstaltungen bescheid wüsste. Gut, erstmal eine berechtigte Frage, ist ja wirklich manchmal recht unübersichtlich. Aber die Antwort ist natürlich einfach „Aus dem Falter“, also das ist natürlich nicht die einzige Informationsquelle, aber schon die wesentliche. Und da fragt sie mich was das denn ist! Also jetzt nochmal zum mitmeiseln: Veranstaltungen findet man im Falter, nach dem Relaunch schaut der z.B. so aus und es gibt die Veranstaltungen auch online. Und die Artikel zu lesen schadet im Übrigen auch nicht grad der politischen Meinung. Nur damit ihr nicht behauptet ihr hättet von nix gewußt!

Sonntag, 5. Oktober 2008

Statistik

Meine Geschlecht-korrliert-mit-Zuverlässigkeits-Statistik für den heutigen geplanten Spieleabend:
Frauen: zugesagt 2, abgesagt 2 (0 % zuverlässig)
Männer: zugesagt 3, abgesagt 0, einer bringt noch spontan einen Freund mit (133 % zuverlässig)
Macht einen Korrelationskoeffizient von 1.15 würd ich mal schätzen. Ja, das wird ja lustig werden.

Samstag, 13. September 2008

Herbst

Wenn man morgens vor die Tür geht, kommt einem schon die kalte Luft entgegen, aber die Sonne ist noch warm. Kann ich nicht morgen vor die Tür gehen und die Luft ist noch kalt, aber die Sonne ist schon warm?

Mittwoch, 13. August 2008

Mitbewohner

Eichhörnchen gehören in Schönbrunn ja schon dazu, mehr überrascht haben mich die Igel im Stadtpark und nun auch noch Grillen in meinem Schlafzimmer. Die Tiere erobern die Stadt.
mitbewohner

Samstag, 26. Juli 2008

Kleingeld

Wie so oft, wenn man über den Naschmarkt geht, wurde ich auch letzte Woche wieder von einem netten Mann um die 20 um etwas Kleingeld gebeten. "Nein, hab ich leider nicht." ist dann meine Standardantwort und ich schiebe mich weiter. Leider fand meine Begleitung den Stand ein paar Meter weiter verdammt interessant und ich stand also in der Gegend rum und wurde von dem selben jungen Mann wieder angebettelt:

Typ: "Hast du vielleicht etwas Kleingeld?"
Shatzy: "Nein, du hast mich schon gefragt."
Typ: "Ja, ich hab schon so viele gefragt, stell dir das mal vor. Hast du wirklich nix"
Shatzy: "Wofür brauchst du's denn?"
Typ: "Na, weißt eh, keine Arbeit und Wochenende steht vor der Tür. Kannst mir auch hier was kaufen."
Shatzy *offensichtlich genervt - Blick zur Freundin, ist noch beschäftigt - kramt ihr Geld raus - es finden sich nur Centstücke*: "Siehst du, kein Kleingeld."
Typ: "Hast du vielleicht nen Fünfeuroschein, dann geb ich dir vier raus."
Shatzy *hat dummerweise einen Fünfeuroschein*: "Hier!"
Typ *kramt*: "Hier sind 3,20. Geht sich das aus?"
Shatzy *geht gleich an die Denke*: "NEIN, das geht sich nicht aus."
Typ: "Okayokay, hier."

Geht doch, hätt mich auch gewundert, wenn er am mittag noch keine vier Euro eingenommen hätte.

Dienstag, 22. Juli 2008

Zurückversetzt

... in die alte Kaiserzeit fühlt man sich doch immer, wenn man vor Schönbrunn steht und kurz ein Blick in eine Richtung ohne Touristen erhaschen kann. Da steht sie vor dem Schloss, die Kutsche, steht im Regen als würde sie auf Sissi persönlich warten, nur ein kleines Detail zerstört die Romantik: klick

Samstag, 26. April 2008

Was für eine Woche

Eine Woche, die mit José González beginnt, muss natürlich super werden (auch wenn mir der Herr etwas zu sehr gehypt zu sein scheint). Für Mittwoch hatte ich Karten für die Wienpremiere von Once gewonnen, der übrigens sehr empfehlenswert ist, hauptsächlich wegen der Musik, bei der die Geschichte nebensächlich wird. Aber die Story ist auch nicht zu verachten, insbesondere schafft sie es, nicht in eine kitschige Liebesgeschichte abzudriften. Donerstag gab es das beeindruckende Beefólk-Konzert.

Und für Freitag hab ich mir ausruhen vorgenommen. Nur irgendwie hab ich es dann erst Samstag morgens um sechs nach Hause geschaft und das trotz Begleitung von Kollegen. Na ja, jetzt kann ich wenigstens mitreden, was im Chelsea und im Flex an Wochenendnächten abgeht und weiß, wo ich nicht so unbedingt wieder hin muss.

Wovor fliehe ich eigentlich? Ständig unterwegs, kaum nachdenken, kaum reflektieren, merke ich, wie ich wieder in Verhaltensweisen verfalle, die ich überwinden möchte.

Sonntag, 13. April 2008

Theater II

Nach meinem letzten Reinfall, den ich so als einzigen Theaterbesuch nicht stehen lassen wollte, hab ich mir dieses Wochenende noch hamlet ist tot. keine schwerkraft angeschaut, da ich das schon empfohlen bekommen habe. Nunja, hier die Themen kurz zusammengefasst: Tod, Liebe, Familie, Inzest, Eifersucht, Schwangerschaft, Drogen, Mord, Liebe. Letztere verdient zweifache Erwähnung, da sich das Thema wirklich durchzieht und daher auch wenigstens ein Teil des Titels erklärt werden kann: Man sagt ja so "Wo die Liebe eben hinfällt", aber was, wenn man keine Liebe anzieht, also keine Schwerkraft hat? Manche Leute scheinen alle Liebe an sich zu ziehen und so verhungern andere.

Gscherter

Hier ist es ja weniger ein Problem, dass die Leute englisch sprechen können. Im Gegenteil, die schulische Ausbildung scheint in der Hinsicht wesentlich besser als in Deutschland zu sein (für den ehemals östlichen Teil kann ich mit Sicherheit sprechen). Und so ist es in einer Runde überhaupt keine Frage, dass alle zu englisch wechseln, wenn es Nicht-Deutsch-Sprechende gibt.
Mit Piefkes in der Runde dagegen scheint es nicht notwendig zu sein zumindest zu versuchen verständliches deutsch herauszubringen. Als ich den sonst ganz nett wirkenden Mann darauf aufmerksam machte, dass ich ihn leider nicht verstehen kann, sagte er nur "I bi a Gscherter.", welches mir übersetzt wurde als jemand, der "nicht nach der Schrift redet" und somit der einzige Satz von ihm blieb, dessen Bedeutung sich mir erschloß.

"Nach der Schrift reden" finde ich auch einen interessanten Ausdruck. Nachdem erste Bibelassoziationen verflogen sind, bemerkt man den hervorgehobenen Unterschied zwischen geschriebener und gesprochener Sprache in Österreich. Gleichzeitig scheint die Schrift festzustehen aber das Reden in Veränderung zu sein.


Kann sich der Herzmensch gegen den Kopfmensch behaupten?

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